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Ein Halti ähnelt im Aussehen einem Kopfhalfter für Pferde.

Es wird in Kombination mit einem gut sitzenden Brustgeschirr oder möglichst breitem, feststehenden Halsband eingesetzt.

Es ermöglicht dem Hund, sich frei zu bewegen, Futter und Wasser aufzunehmen.

Unten an diesem “Halti” befindet sich ein kleiner Ring, in den ein Leinenkarabiner eingehakt werden kann. Idealerweise sollte das Halti mit einer separaten Leine verwendet werden.

Ist ein Hund nicht aufmerksam, zieht oder wendet den Kopf in die andere Richtung, kann durch ein leichtes Ruckeln an diesem Halti die Aufmerksamkeit des Hundes erreicht werden. Nur ein aufmerksamer Hund lernt!

Wichtig ist, den Hund langsam an das Halti zu gewöhnen. Bereits das Anlegen sollte dem Hund als schönes Erlebnis “verkauft” werden. Die Eingewöhnungszeit kann wenige Tage bis mehrere Wochen dauern.

Das Halti-Handling sollte man sich von einem kundigen Hundetrainer zeigen lassen, denn wildes Herumgezerre oder ein zu großer Karabiner am Halti wirken eher kontraproduktiv.

Der Einsatz des Haltis ist kein Dauerzustand. Nach einer gewissen Trainingszeit sollte beim Hund der Lernprozess beendet sein. Das Halti wird überflüssig. Voraussetzung dafür ist ein konsequentes Training und möglichst häufiges Tragen des Haltis.

Anmerkung: In unserer Hundeschule ist es nicht üblich, bei jedem Hund, der wild ist oder zieht, ein Halti einzusetzen. Und doch kommt es in Einzelfällen vor. Diese sind die Ausnahme, sollen und werden es auch immer bleiben.

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©by Manuela Becker - @ - CONTENT - Die Onlineredaktion - Kontakt: redaktion(at)manuelabecker.de  Alle Rechte vorbehalten.    

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